Der Winter ist da – nicht als „Problem“, sondern als Realität. Kalte Morgen, dunklere Tage, diese Minuten, in denen du aus der Tür trittst und dein Körper sofort reagiert: Schultern hoch, Kiefer etwas fester, Atem kürzer. Ich kenne das gut.
Und ich kenne auch den inneren Reflex, das Ganze schnell wegzuschieben: warm einpacken, zügig laufen, bloß nicht zu lange draußen bleiben. Das ist verständlich. Kälte fühlt sich erstmal wie ein Störsignal an. Aber genau hier beginnt für mich ein anderer Blick:
Was, wenn diese Reaktion nicht gegen dich arbeitet – sondern für dich?
Was, wenn Kälte gerade im Winter eine Gelegenheit ist, deinen Körper wieder bewusster zu spüren, statt ihn nur „durch den Alltag zu tragen“?





