Es gab eine Zeit, da habe ich zwar regelmäßig trainiert, aber ich habe mich nicht mehr wirklich herausgefordert. Ich war „faul geworden“ – nicht im Sinne von Nichtstun, sondern im Meiden von echter Anstrengung. Mein Kopf erzählte mir immer häufiger: „Es reicht auch so. Du machst ja trotzdem mehr als viele andere.“
Das war bequem, es war liebevoll gemeint und rückblickend auch notwendig, denn davor hatte ich meinen Körper lange stark gefordert.
Doch irgendwann bemerkte ich, dass mir etwas fehlte. Diese Art von Energie, die entsteht, wenn man sich etwas zutraut. Die Klarheit, die man gewinnt, wenn man ein Ziel verfolgt. Und dieses kleine Feuer, das aufflackert, wenn man sich bewusst außerhalb der Komfortzone bewegt.
Ich wollte das wieder spüren.






