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Was ist ein Referenzerlebnis und warum sollten wir uns viele davon schaffen?

Sina Willmann Personal Training

4 Klassen, drei Jahrgänge, verschwitzte T-Shirts, Enttäuschungen, Tränen, Freude, Atemnot, Urkunden, Pflichtprogramm für Sportlehrer, Fototag für Eltern, Stolz sein und das alles einmal jährlich. Was ist gemeint?

Gemeint sind die Bundesjugendspiele. Wenn du jetzt die Hände über den Kopf zusammenschlägst und am liebsten nichts mehr davon lesen möchtest, dann gehört dieses Event für dich eher zum klassischen negativen Referenzerlebnis. Leider haben es die Bundesjugendspiele bei den wenigsten in die Top Ten der schönsten Schulerinnerungen geschafft. Lag es wirklich an der geforderten sportlichen Leistung oder an den schlechten Rahmenbedingungen: blöde Kommentare, schlechtes Material, Überforderung, …?

Kümmern wir uns besser um die positiven Referenzerlebnisse, die du dir heute schaffen kannst!

Ein Referenzerlebnis ist mit dem Startblock auf der Tartanbahn zu vergleichen. Wenn du einmal verstanden hast, wie der Startblock zu bedienen ist, dann hast du einen Ausgangspunkt, der dir vieles ermöglicht. Du kannst vom Startblock lossprinten, gemütlich in den Tritt kommen, eine lange Strecke laufen oder nach ein paar Metern zurückkehren.

Hier ein simples Beispiel aus meinem Alltag:

 

 

Man nimmt sich etwas vor, setzt sich dafür ein es zu erreichen, macht einen Haken dran und kompensiert das gute Gefühl danach. Damit hat man ein Referenzerlebnis geschaffen.

 

Man weiß schon vorher, wie es sich danach anfühlt oder wie es aussieht

 

Wenn du als Sport(wieder)einsteiger jetzt erst „aus dem Quark kommst“ und noch kein sportliches und positives Referenzerlebnis hast, ist es schwierig. Du weißt noch nicht, wie es hinterher aussieht und sich anfühlt. Du hast nichts zum erinnern und motivieren.

 

  • Wer aber schon mehrmal überglücklich und zufrieden von einer Trainingseinheit nach Hause gekommen ist, hat ein Referenzerlebnis.

 

  • Wer schon mal eine Zeit lang seine Ernährung bewusst kontrolliert und gesteuert hat, hat ein Referenzerlebnis.

 

  • Wer sich schon zu etwas überwunden hat, was er vorher nicht für möglich gehalten hat, hat ein Referenzerlebnis.

 

Das gute Gefühl nach einer Trainingseinheit kennst du sicherlich auch. Doch warum reicht das häufig nicht aus, um morgen schon mit geschnürten Turnschuhen vor der Tür zu stehen? Und was machen die Sport(wieder)einsteiger, die noch Nichts vorzuweisen haben?

Manchmal lohnt es sich auch rechts und links um das eigentliche Ziel herum, Referenzerlebnisse zu schaffen. Ganz einfach und spielerisch nebenbei im Alltag. Ohne kompliziertes packen der Sporttasche, Mitgliedschaften, Gruppenkurse oder Verabredungen. Kleine Mini-Referenzerlebnisse, die dein Herz erfüllen, Spaß machen, Vertrauen geben und dich damit in die Stimmungslage versetzten, die großen Ziele anzugehen. Die Dosierungsempfehlung für positive Referenzerlebnisse ist eindeutig „viel hilft viel – Überdosierung ausgeschlossen!“.

 

Was wäre für dich ein machbares Referenzerlebnis? Schreib mir dazu gern ein Kommentar.

 

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