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Die App als Personal Trainer?

Die App als Personal Trainer

Episode #081

 

Was bringt mehr: Die günstige TrainingsApp oder der teure Personal Trainer? Auf dem Weg zu mehr Fitness und einem gesünderen Lifestyle hast du dir die Frage sicherlich schon gestellt. Heute gebe ich dir einen Einblick in meine Erfahrung mit TrainingsApps. Ich zeige dir die Unterschiede, wenn du dich von einem Personal Trainer begleiten lässt. 
 
Das Thema App oder Trainer kam von einer Hörerin. Danke dafür! Wenn du auch Fragen hast oder spezielle Themenwünsche, dann schreib mir eine E-Mail
 
 

Machen Trainings-Apps Sinn?

 
Ja, mit Einschränkung. Die Einschränkung sehe ich darin, dass ich eine App nicht jedem Nutzer empfehle. Ich beschreibe dir mal einen optimalen Nutzer/in für eine Trainings-App: 
 
  • Mindestens 1 Jahr Trainingserfahrung. Davon eine Zeit im Verein, Studio oder mit einem Trainer. 
  • Hat ein gutes Körpergefühl.
  • Kann die Grundübungen sauber ausführen. Kniebeuge, Liegestütz, Ausfallschritt, Rotationsbewegungen, Kreuzwehen, Zug- und Druckübungen
  • Sucht mit der App Motivation, Variation im Training, Vergleich mit anderen Sportlern
 

Welche Vorteile bietet eine Trainings-App? 

 
  • Kostengünstig
  • 24 Stunden  / 7 Tage die Woche verfügbar
 
 

Welche Nachteile hat eine Trainings-App? 

 
  • Du kannst die Übungen und Pläne nicht individualisieren. Hast du Einschränkungen (z.B. Schulterschmerzen) und kannst einige Übungen nicht machen, ist deine Kreativität gefordert oder du lässt die Übung sausen. Dann verkürzt sich der Plan, bzw trainierst du deine Einschränkung (Schulter) gar nicht. 
 
  • Die App vermisst dich nicht. Wenn du die App einmal installiert hast und nicht nutzt, dann interessiert es keinen. Die App klingelt nicht an deiner Tür und holt dich zum Training ab. Die fragt nicht nach, warum du beim letzten Training nicht die volle Leistung abrufen konntest.  
 
 

Welche Trainings-Apps habe ich auf mein Smartphone?

 
Ich habe aktuell 3 Fitness Apps auf meinem Smartphone.
 

Meine Lieblingsapp ist der Tabata-Timer. Den nutze ich für ungeliebte Übungen. Wie z.B. Halteübungen. Beim Zirkeltraining kommt die App zum Einsatz und wenn die Trainingszeit knapp ist. Dann wähle ich eine Belastungszeit von 45 Sekunden und eine Pausenzeit von 30 Sekunden und suche mir für die Belastungszeit 2 – 3 Übungen die ich im Wechsel mache. 

 
 
App Nummer 2 ist: „Das 7 Minuten Workout“. Dort gibt es ein 7 Minuten Programm mit Bodyweight Übungen. Diese App nutze ich sehr selten. Meistens nur, wenn ich überhaupt keine Lust habe mir eigene Übungen auszudenken. Bei der App musst du kein Profil anlegen, du kannst sofort starten. Das finde ich sehr angenehm. 
 
 
Die beliebteste Trainings-App auf meinem Smartphone ist: Freeletics. Mit der App habe ich im Sommer 2014 sehr lange trainiert. Erst in der kostenlosen Probeversion, dann mit Plan & Co in der Bezahlversion. Die Freeletics-Übungen lassen sich alle auf kleinstem Raum (Matte) ausführen. Manchmal ist noch eine kurze Laufrunde im Programm enthalten. Es gibt viele Sprungübungen die den Puls schnell in die Höhe treiben. Für mich eine wunderbare Kraft-Cardio-Kombi. Mit Freeletics habe ich auf jeden Fall ein paar Skills verbessert. Ich bin im Springen besser geworden und die Übung „Climber“ ist sogar irgendwann zu meiner Lieblingsübung geworden.
 
 
 

Wie sieht es mit der Motivation aus?

 
Wir brauchen ein Motiv um aus dem Quark zu kommen. Die App kann noch so gut sein, wenn das Motiv nicht klar ist. Mit Motiv meine ich „Warum das Ganze?“. Warum morgens in die Sportsachen hüpfen? Warum am Sonntag auf die lange Laufrunde gehen? Warum die Tasche packen und ins FitnessStudio gehen oder sogar bei Regen mit dem Medizinball unter dem Arm in den Wald gehen? 
 
Wer keine passende Antwort auf das Warum hat, kann ganz viele Apps auf dem Smartphone rumtragen ohne jemals einen Muskelreiz zu setzten. 
 
Wenn das Motiv unklar ist, dann sind wir ganz schnell bei der Zielfindung und dem Personal Training. Das Thema Zielfindung ist der Anfang eines jeden Coachings oder Trainings beim mir. Ich arbeite mit meiner “Komm aus dem Quark!”-Lifesstyle Strategie. Das sind 7 Schlüssel, die alle im Coaching aktiviert werden. Der erste Schlüssel ist die Zielfindung, dann definieren wir die richtigen Begleiter, kümmern uns um den Stress, den Treibstoff, schauen auf den Lifestyle und das Mindest. Am Ende geht es um das fehlende Wissen und dann sind alle 7 Schlüssel komplett.
 
Eine App ist nicht ganz Motivatonslos – das möchte ich noch ergänzen. Bei vielen Apps bilden sich tolle Communities. Dort bilden sich lokale Gruppen oder auch überregionale online Gruppen.
 
Was bei Apps auch motivierend sein kann, ist der visuelle Fortschritt. Wenn Trainingseinheiten „abtrainiert“ wurden und hinterher der Fortschritts-Balken wächst. Das motiviert. Auch wenn es kein Nachweis für einen tatsächlichen Fortschritt ist. Es ist nicht zu erkennen ob der Anwender kräftiger geworden ist oder die Übungen jetzt besser ausführen kann.
 
 

Was kann ein Personal Trainer jetzt besser als eine App?

 
Ich habe drei Punkte rausgesucht. Bei 2 steht es Unentschieden wenn man sich nur auf die Fitness beschränkt. Es gibt einen Punkt, da kommt die App nicht hinterher. 
 
  • Ein Trainer kann Übungen korrigieren und variieren. Der Trainer kann die Intensität in der Übungen nach oben oder unten korrigieren. Wenn du schon Trainingserfahrungen und ein gutes Körpergefühl hast, kannst du das auch alleine steuern.
  • Ein Trainer kann dein Training dosieren / planen. Das kann kann eine App auch, aber die kann nicht mit dir sprechen und kleine und größere Befindlichkeiten im Training spontan berücksichtigen. 
  • Pluspunkt Trainer: Du bekommst neben dem KnowHow, der Erfahrung, seiner Zeit auch die Energie des Trainers. Die Lebensenergie. Wenn zwei Menschen Zeit miteinander verbringen, ist es immer ein Energieaustausch. Manchmal verliert man Energie, weil man in einer Beziehung mehr gibt als der Gegenüber. Und in anderen Beziehungen bekommst du Energie. Hast du einen passenden Personal Trainer gefunden, bekommst du Energie. Und zwar Lebensenergie. 
 
Und für Lebensenergie zahlen wir. Nicht immer Geld. Geld ist ja auch nur Energie. Wir zahlen Häufig mit Zeit. Zeit die wir in einem Beziehungsaufbau stecken. Beruflich oder privat. Im beruflichen Kontext lässt sich das leicht verdeutlichen. Dein Netzwerk baust du mit Energie auf. Du gehst auf Netzwerktreffen, veranstaltest selber Treffen, pflegst den Kontakt zu deinen Partnern und Kollegen, online und offline. Das ist alles eine Form von Energie. Lebensenergie. Für deinen Einsatz bekommst du etwas zurück, in Form von Kooperationen, Aufträgen oder Ähnliches. 
Wer diesen mühseligen Weg nicht gehen will und nicht langfristig in Beziehungen investiven will oder kann (weil es eilig ist) zahlt mit der Abkürzung, und die heißt Geld. Mit Geld kaufst du dir die Abkürzung. 
 
 
 

Was geht schneller, Personal Trainer oder App?

 
Puh, schwierig. So allgemein möchte ich nicht sagen, dass ein Personal Trainer immer schnellere Erfolge als eine App produziert. 
 
Das ist vom Konzept des Trainers abhängig und wie gut Trainer und Trainee zusammenpassen. Mit zusammenpassen meine ich, wie viel Vertrauen der Trainee in seinen Trainer hat. Auf welche Trainingsmethoden lässt er sich ein, wie viel Eigenmotivation bringt der Trainee mit. Mit einem engagierten Trainee und einem guten Traningskonzept lassen sich schnelle Erfolge erzielen. 

 

happy training,

wünscht dir Sina

 

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